Bisphenol A (BPA)

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bisher ohne Bewertung)
Loading ... Loading ...

Bisphenol A

Bisphenol A (BPA) gehört zu den hormonellen Schadstoffen, die bereits in winzigen Mengen in unseren Hormonhaushalt eingreifen können.

BPA ist ein endokriner Disruptor, der ebenso eine antiandrogene und estrogenartige Wirkung auf den Organismus ausübt, wodurch er, nachgewiesen in Tierversuchen, die männliche Sexual- und die Gehirnentwicklung stören und die männlichen Sexualorgane schädigen kann. Bei einer landesweiten Untersuchung wurde 2008 festgestellt, dass im Urin von mehr als 90 Prozent der US-Amerikaner der Weichmacher BPA zu finden ist.

BPA ist auch in Deutschland (immer noch) in sehr vielen Nahrungsmitteln (und/oder deren Verpackungen) sowie in sehr vielen “Plastik”-Behältern enthalten und sogar teilweise im Hausstaub nachweisbar!

BPA ist bereits in kleinsten Mengen gefährlich.

 

Mehr dazu:

BPA, das bei der Herstellung von Polykarbonat und Epoxidharzen Verwendung findet, geriet in den letzten paar Jahren wegen seiner Rolle bei der Entwicklung von Krebs, Schäden des Hormonsystems, Fortpflanzungsproblemen und neurologischen Störungen in den Blickpunkt. Trotz der anhaltenden Versicherungen der US-Nahrungsmittel- und Arzneibehörde (FDA) die Chemikalie sei sicher, haben viele Plastikhersteller damit begonnen diesen Zusatzstoff aus ihren Produkten zu entfernen.

 

Studien zeigen fortlaufend, dass BPA selbst in geringen Dosen gefährlich ist und in Verbraucherprodukten nicht verwendet werden sollte. Verschiedene Gruppen, darunter auch die Endocrine Society und die American Medical Association (AMA) haben sich gegen die Verwendung von BPA ausgesprochen. Wissenschaftler stellen fest, dass eine Belastung in geringen Dosen, speziell während der Entwicklungsjahre, zu stärkeren hormonellen Problemen und Fruchtbarkeitsproblemen führen kann, als eine höhere Belastung. Dies hängt mit der Art zusammen, wie der Körper die Chemikalie erkennt.

 

Im Blut der Babies fand man nicht nur Bisphenol A, sondern auch 231 weitere Chemikalien, was darauf schließen lässt, dass die Menschen mehr Giftstoffen als jemals zuvor ausgesetzt sind. Experten befürchten, dass solch ein Giftanschlag anhaltende Schädigungen bei der nächsten Generation in Amerika verursachen kann.

 

Der öffentliche Aufschrei darüber, dass die FDA weiterhin die Zulassung für BPA aufrecht erhält, obwohl zahlreiche Studien die Gefahren der Chemikalie aufdeckten, veranlasste die Behörde mitzuteilen, sie würde ihre Position dazu erneut einer Bewertung unterziehen. Die Behörde sollte eigentlich bis 30. November eine neue Nachprüfung zur Sicherheit von BPA herausgeben, hat dies bisher jedoch nicht wahrgemacht. Jüngst behauptete die FDA, dass der Bericht vor Ende des Jahres zugänglich gemacht wird.

 

Experten und Analysten glauben, dass die Nahrungsmittelindustrie darauf drängt BPA weiterhin zu erlauben und Einfluss auf die FDA ausübt um die Wahrheit über die Gefahren zu verheimlichen. Viele Hersteller haben freiwillig BPA aus ihren Produkten entfernt, was zeigt, dass es keinen Grund dafür gibt, warum die Chemikalie weiter verwendet werden sollte.

 

Die AMA, die American Society for Reproductive Medicine und das American College of Obstetricisans and Gynecologists haben alle einer Resolution zugestimmt, in welcher vom Kongress verlangt wird die Verwendung von BPA in Verbraucherprodukten zu minimieren oder zu unterbinden. Die EWG hofft, dass diesem Thema nach den jüngsten Entdeckungen der Gruppe die höchste Priorität beigemessen wird.

Quelle

 

Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung der kanadischen Statistikbehörde zum Gesundheitszustand der Bürger fand heraus, dass über 90% aller Kanadier messbare Konzentrationen von BPA in ihrem Urin haben. Von kanadischen Gesundheitsbehörden durchgeführte Untersuchungen fanden zwischen 1988 und 1994 bei 95% aller Erwachsenen Bisphenol A in den Urinproben und bei Kindern und Erwachsenen, die zwischen 2003 und 2004 getestet wurden, lag der Anteil bei 93%. Andere Studien haben gezeigt, dass Bisphenol A die Verweiblichung von Männern verursacht und die Spermienzahl reduziert.

 

Wie Dr. Frederick vom Saal im nachfolgenden Beitrag von Fox News berichtete, stellte man fest, dass bereits BPA-Mengen von einem Billionstel Gramm zur Veränderung der Zellfunktionen und des Zellwachstums führen. Darüberhinaus stellte man fest, dass BPA bei Ratten das Wachstum von Krebszellen anheizt und nachteilige Auswirkungen auf das Fortpflanzungssystem hat.

 

Da die Spermienzahl auch weiterhin zurückgeht und auf der ganzen Welt genetisch veränderte Organismen in die Umwelt gelangen, stellt die Belastung durch unzählige Umweltgifte wie BPA eine anhaltende Bedrohung dar.

Quelle

 

ARD report München 15.09.2008 – Bisphenol A

Thema: Gift in Babyflaschen

YouTube Preview Image

Also – Finger weg von BPA!!!

 

Nachtrag Oktober 2010:

Unfruchtbar durch Weichmacher (ARD)

YouTube Preview Image

 

Ein Auslandsreport:

Bisphenol A (BPA) Contaminating Our Food

YouTube Preview Image

 

Merke: BPA steckt schon in fast allen Fertiggerichten, unsere gesamte Nahrung scheint bereits kontaminiert zu sein…siehe Video.

Wieder einmal wird der Profit über die Gesundheit der Menschen gestellt. Oder sollen wir (doch) alle vergiftet werden?

 

hitec-Sendung auf 3sat am 12.01.2009.

Ergebnisse von Untersuchungen über Abhängigkeit unserer Gene und Gesundheit von der Nahrung, aber auch Nahrungsverpackung. Besondere Gefahr für Gene: Bisphenol A. Das ist in fast allen Kunststoffprodukten enthalten.

Wir sollten unsere Technik-Gläubigkeit schnell überdenken und uns mehr auf unsere natürlichen Ursprünge besinnen. Da ist die Politik gefragt. Eine besondere Verantwortung tragen die Frauen mit ihrem Verhalten während der Schwangerschaft und den ersten Jahren des Kindes. Hinweise dazu in Teil 3.

Gefährliche Mahlzeiten (1/3)

YouTube Preview Image

Gefährliche Mahlzeiten (2/3)

YouTube Preview Image

Gefährliche Mahlzeiten (3/3)

YouTube Preview Image

Der folgende Dokumentarfilm beleuchtet, unter welchen Bedingungen Lebensmittel produziert, verarbeitet und konsumiert werden, und zwar vom Feld bis auf den Teller, von den verwendeten Pestiziden bis hin zu Zusatzstoffen und Kunststoffen, mit denen die Lebensmittel in Berührung kommen.

Am Beispiel von verschiedenen Pestiziden, vom Süßstoff Aspartam und von der in vielen Verpackungen enthaltenen Substanz Bisphenol A wird deutlich, wie mangelhaft und ungeeignet die Bewertungs- und Zulassungsverfahren für chemische Lebensmittelzusätze sind.

Unser täglich Gift

YouTube Preview Image

Danke an DokuHans

Artikel aus dem Web:

Siehe auch B.U.N.D., Heise

Wissenschaftliche Studie: 40% aller Kassenbons sind mit gefährlichen hormonzerstörenden Substanzen überzogen

Zuviel Plastikhormone im Blut von Kindern (Bisphenol A)


23.10.11:

Der Brustkrebs-Fonds (BCF) hat vor kurzem zwölf Marken-Dosensuppen und Nudeldosenprodukte getestet und in allen Proben Bisphenol A (oder BPA) nachgewiesen. Das giftige BPA wird bei der Beschichtung von Konservendosen eingesetzt und löst ähnliche Reaktionen aus wie Hormone. Jüngste Untersuchungen belegen zudem, dass es die DNS verändert und weibliche Eierstockzellen auf eine Weise abtötet, die möglicherweise in künftigen Generationen das Down-Syndrom auslösen oder zu Fortpflanzungsproblemen führen könnte. Eigentlich sollte niemand BPA aufnehmen, aber vor allem Kinder sind besonders gefährdet, und die getesteten Suppen und Nudelgerichte richteten sich vor allem an die Konsumentengruppe der Kinder.

Wie Nahrungsmittelkonserven uns vergiften


…wird fortgesetzt…

Share
1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bisher ohne Bewertung)
Loading ... Loading ...

2 Responses to Bisphenol A (BPA)

  1. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Bericht von der Aktionskonferenz “Der Euro vor dem Zusammenbruch”

  2. Pingback: K U L I S S E N R I S S » Wir werden nicht krank, wir werden vergiftet

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


1 + drei =

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>