Grösste Leckage von Offshore Daten in der Geschichte: Wie Heuchler Putin und andere Weltführer das Geld ihrer armen Völker klammheimlich stehlen [ergänzt]

Von Anders

Präsident Wladimir Putin hat empfohlen, dass alle Journalisten für ihre Einkommen im Rahmen des nationalen Anti-Korruptions-Plans Rechenschaft ablegen (The Moscow Times 1 April 2016).
HEUCHELEI
Ein riesiges Leck von Dokumenten hat die Mitglieder des inneren Kreises des russischen Präsidenten, Wladimir Putin,  in einer angeblichen heimlichen Geldwäsche-Affäre in Höhe von  $ 2 Mrd blossgelegt  (The Moscow Times 3 April 2016).

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Vor ein paar Tagen las ich in irgendeiner russischen Zeitung, dass die westlichen Medien Putin bald verschmieren würden. Das scheint nun geschehen zu sein – und viel deutet darauf hin, dass es gerechtfertigt ist. So hatten einige Kreise in Russland Vorkenntnisse von der folgenden peinlichen Blosslegung  von Putins & Co’ Ausraubung des armen russischen Volkes.

Denn all das Geld kann nur von diesem Volk herrühren. Das schlechte Gewissen dieser Diebe wird dadurch verraten, dass das Geld klammheimlich in ausländischen Steuerparadiesen versteckt ist – gleichzeitig wie Putin die Russen aufruft, ihr Geld aus Offline-Verstecken im Ausland mit Amnestie  nach Russland zurückzuholen – und es öffentlich zu erklären, damit sie die Steuern an ihren jüdischen Zaren, Putin,  – auch König der Juden ernannt – und seine jüdischen Oligarchen-Freunde/ Regierungsmitglieder zahlen können.

So schrieb  Russia Today 4 Dec. 2014: Wladimir Putin hat Amnestie für alle Fonds für die Rückkehr nach Russland innerhalb eines Monats nach der Unterzeichnung eines Anti-Offshore-Gesetzes zur Eindämmung der Kapitalflucht vorgeschlagen. “Wollen wir diese Seite in unserer Geschichte hinter uns lassen.Tun sie  es sofort, aber richtig”, sagte er vor der Bundesversammlung.

The Daily Mail 3 April 2016:  Die größte Leckage von Finanzdaten in der Geschichte hat gezeigt, wie Welt-Führer, die weltweit Reichen und Prominenzen Offshore-Steueroasen verwenden, um ihren Reichtum zu verbergen.

 Die sogenannten Panama Dokumente, Teil eines Lecks von 11 Millionen Dateien, betreffen solche, die  dem inneren Kreis von Vladimir Putin gehören, zusammen mit Familien und Freunden von Ägyptens ehemaligem Präsidenten, Hosni Mubarak, Libyens Muammar al-Gaddafi und Syriens Präsident Bashar al-Assad. Sie zeigen Links zu 72 aktuellen oder ehemaligen Staatsoberhäuptern, das enthüllt eine Untersuchung von Richard Bilton für BBC Panorama.

Unter denen, denen es nachgesagt wird, sie seien  an verstecktem Offshore-Vermögen beteiligt sind:
Sechs Mitglieder des House of Lords, drei ehemalige konservative Abgeordnete und Dutzende von Spendern an britische politische Parteien; zwölf nationale Führer einschließlich Pakistans Premierminister Nawaz Sharif, Präsident der Ukraine Petro Poroschenko und der Premierminister von Island Sigmundur Davíð Gunnlaugsson;
Familien und enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Libyens ehemaliger Führer Muammar Gaddafi und Syriens Präsident Bashar al-Assad.
Putins Name wird in den Aufzeichnungen nicht erwähnt, aber seine Freunde und Mitarbeiter scheinen Millionen  von Pfund aus Deals verdient zu haben, die  ohne seine Schirmherrschaft schwierig hätten stattfinden können, so The Guardian.

Letzte Woche enthüllte ein hochrangiger russischer Beamter, wie der Kreml sich auf eine Blosslegung von Putins angeblichen geheimen Vermögen vorbereitete.

Dmitry Peskov,  einer der engsten Mitarbeiter des Putin wies die Vorwürfe als falsch und politisch motiviert zurück, bevor sie veröffentlicht wurden,

Er sagte, eine Reihe von ausländischen Geheimdiensten stünden hinter den Behauptungen,  die darauf schließen lassen, dass Herr Putin ein geheimes persönliches Vermögen von mehr als £ 28Mrd. ($ 40 Milliarden) angehäuft hat.

Die Dokumente wurden von der Süddeutschen Zeitung und gemeinsam mit dem Internationalen Konsortium der Enthüllungsjournalisten  (Consortium of Investigative Journalists) erhalten. Die Identität der Quelle, die sie beschaffte, sei  unbekannt.
Gerard Ryle, Direktor des Internationalen Konsortiums der Enthüllungsjournalisten, sagte, dass die Dokumente  das Tag-zu-Tag-Geschäft bei Mossack Fonseca seit den letzten 40 Jahren abdecken.

The Guardian 3 April 2016 wird sehr detailliert
Bank Rossiya ist  mit Putin und seinen Freunden eng verbunden. Die Manager waren hinter Milliarden von Dollar in verdächtigen Offshore-Transaktionen.
Mossack Fonseca ist eine panamaische Anwaltskanzlei, die Offshore-Firmen registriert und betreibt. Sie etablierte Sandalwood und andere mit Roldugin verbundenen Offshores.
Russische Commerz-Bank in Zypern (RCB): Eine Tochtergesellschaft der russischen staatlichen VTB Bank. Die RCB leistete massive ungesicherte Darlehen an Sandalwood, gab $ 650m Kredit.
Ozon besitzt das private Igora Skigebiet außerhalb von Sankt Petersburg. In der Saison 2010/11  lieh Sandalwood an Ozon $ 11.3Mio. Putins Tochter Katja wurde im Jahr 2013 im Resort verheiratet.

Ein Netzwerk von geheimen Offshore-Deals und großen Krediten im Wert von 2 Mrd. $ hat eine Spur zu Russlands Präsident Wladimir Putin hinterlassen und machte Mitglieder von Putins engstem Kreis sagenhaft reich.

Die Dokumente legen nahe, Putins Familie hat von diesem Geld profitiert – die Vermögen  seiner Freunde scheinen ihm völlig zur Verfügung zu stehen

Die Offshore-Spur beginnt in Panama, geht durch Russland, die Schweiz und Zypern – und durch ein privates Skigebiet, wo Putins jüngere Tochter im Jahr 203 heiratete.

Die  Panama-Dokumente beleuchten einen bestimmten Sergei Roldugin (rechts), der Putins bester Freund ist. Roldugin führte Putin mit der Frau zusammen, die er später heiratete, Lyudmila, und ist der Pate von Putins älterer Tochter. Er ist professioneller Musiker und hat sich offenbar ein Vermögen angehäuft – ist in vorgeblicher Kontrolle über eine Reihe von Vermögenswerten im Wert von mindestens 100 Mio. $, möglicherweise mehr .

Roldugin scheint, wegen seines geringeren Profils für diese Rolle ausgewählt worden zu sein. Er hat laut den Dokumenten Bankangestellten in der Schweiz und in Luxemburg verneint, dass er irgendeiner russischen Persönlichkeit des öffentlichen Lebens nahe stehe. Er hat auch gesagt, er sei kein Kaufmann. Doch, die Dateien zeigen, Putins langjähriger Intimus hat einen 12,5%igen Anteil an Russlands größter TV-Werbeagentur, Video International.

1. Bank Rossiya.
Die Bank wird von Yuri Kovalchuk geleitet. Die USA behaupten, er sei der “persönliche Banker” für viele ältere russische Regierungsbeamte, einschließlich Putins. Die Panama-Dokumente offenbaren, dass Kovalchuk und die Bank Rossiya    mindestens 1 Mrd. $ an ein eigens geschaffenes Offshore-Unternehmen namens Sandalwood Continental übertragen hat.

2. Diese Mittel stammten aus einer Reihe von riesigen ungesicherten Darlehen der staatlich kontrollierten Russischen Commerzsbank (RCB) mit Sitz in Zypern und anderer Landesbanken. Es gibt keine Erklärung in den Akten, warum die Banken so unorthodoxe Kreditlinien verlängerten.

3. Etwas vom Mittelzufluss aus der RCB wurde bei extrem hohen Zinsen on-shore nach Russland zurückverliehen, und die daraus resultierenden Erträge wurden auf geheime schweizer Konten kanalisiert.

Die Daily Mail 4 April 2016  präsentiert diese Weltführer als das “dreckige Dutzend”:

4. Ein  Yacht zum Preis von $ 6m wurde von Sandalwood gekauft und zu einem Hafen in der Nähe von Sankt Petersburg verschifft.

5. Bargeld wurde auch direkt an den Putin-Kreis überwiesen, diesmal in Form von sehr billigen Krediten ohne Sicherheit und mit Zinsen so niedrig wie 1%. Es ist nicht klar, ob die Kredite zurückgezahlt worden sind.

6. Im Jahr 2010 und 2011 machte Sandalwood drei Kredite im Wert von 11,3 Mio. $ an eine Offshore-Firma namens Ozon, die das private Igora Skigebiet in der Region Leningrad besitzt. Ozon gehört dem Rossiya-Bankchef, Kovalchuk, und einer zypriotischen Firma. Putin ist der Star Patron des Resorts und ein renommierter Bewohner.

Es gibt von Natur aus  nichts  Illegales an Offshore-Unternehmen – ausser der Herkunft des Geldes und der Steuerhinterziehung.

7. Jedoch, die Transaktionen beinhalten offenbar gefälschte Aktien-Deals, mit Aktien retrospektiv “gehandelt”; Multimillionen-Dollar Gebühren für vage “Beratungs-” Dienstleistungen; und Zahlungen von großen Summen als “Entschädigung” für angeblich wiederholte abgesagte Aktien-Deals.

Im Jahr 2011 kaufte ein  Roldugin-Unternehmen die Rechte auf  ein Darlehen in Höhe von $ 200m für 1 $. “Das ist kein Geschäft, das ist das Erscheinungsbild von Geschäft, um Vermögenswerte ständig zu bewegen und verstecken”, sagte Andrew Mitchell, QC, eine führende Autorität auf Geldwäsche, dem BBC Panorama.

8.
Solche Schichten der Geheimhaltung umgaben die  Offshore-Deals, dass das Personal der Bank Rossiya in Sankt Petersburg alle ihre Anweisungen einem vertraulichen Vermittler schickte – einer Firma  schweizerischer Anwälte in Zürich.
Die Schweizer Anwälte arrangierten wiederum,  für  Mossack Fonseca    Scheinfirmen zu gründen, die sie in der Regel in den geheimnis-umhüllten British Virgin Islands registrierten und Schein-Ernannte-Direktoren aus Panama die Genehmigungen für die Deals unterschreiben liessen.

9. Im Jahr 2010 deuteten US-Diplomaten-Mitteilungen an,  Putin halte seinen Reichtum über Stellvertreter. Der Präsident besitzt offiziell nichts, fügten sie hinzu. Jedoch, er könne aus dem Reichtum seiner Freunde schöpfen, die nun praktisch alle russische Öl- und Gasproduktion sowie industriellen Ressourcen steuern.

10. Über die Offshore-Gesellschaften gefragt, die ihm unterstehen, sagte Rodulgin letzte Woche: “Jungs, um ehrlich zu sein, ich bin nicht bereit,   jetzt Kommentare zu geben … Dies sind heikle Themen. Ich war vor langer Zeit in diesem Geschäft. Vor dem “Perestroika”. Es geschah … Und es begann dann zu wachsen, und solche Dinge geschehen. Das Haus der Musik [in Sankt Petersburg] wird von diesem Geld subventioniert.”

11. Die Nutzung des Putin-Kreises von Offshore-Gesellschaften ist im Widerspruch zum Aufruf  des Präsidenten zu “Entoffshorisierung”, wobei er Russen drängt,  im Ausland verstecktes Geld nach Hause zu bringen. Andere, die von Offshore-Gesellschaften Gebrauch machen, sind  Ölhändler Gennady Timchenko, Putins Freund seit 30 Jahren; die USA verhängten Sanktionen gegen ihn im Jahr 2014. Des Weiteren Arkady und Boris Rotenberg, Putins Kindheits-Freunde und ehemalige Judo Partner. Sie sind jetzt Milliardär-Bau-Bosse. Der FC Arsenal Aktionär, Alisher Usmanov, wird ebenfalls erwähnt. Er hat mindestens sechs Unternehmen auf der Isle of Man registriert. Es gibt keinen Hinweis, dass dies illegal ist.

Dmitri Peskow Putins offizieller Sprecher sagte, Russland habe “legale Mittel”, um  Putins Würde und Ehre zu verteidigen

US-Politologin Karen Dawisha sagte, es sei nicht vorstellbar, dass Putins Freunde ohne seine Schirmherrschaft reich geworden sind.
Er nimmt, was er will. Wenn man Präsident von Russland ist, braucht man keinen schriftlichen Vertrag. Man ist das Gesetz. “

Weitere russische Manipulationen werden enthüllt.

Kommentar
Wenn Mossack Fonseca nur die weltweit 4.-grösste Offshore-Gesellschaft ist, was haben dann diese diebischen Heuchler in den 3 grössten Gesellschaften – und in den Kleineren –  versteckt?

Zero Hedge 4.März sieht die Blosslegung in Panama als einen Rothschild-Schlag, um seine Offshore-Geschäft in Reno, Nevada, USA, von den Offshore-Konkurrenten in Panama usw. zu befreien. Ausserdem baue die Firma Mossack Fonsaca auf Nazi-, CIA-  und mexikanischen Drogen-Wurzeln.

Vielleicht ist dies auch ein Teil des laufenden Krieges  der London City gegen das von König Putin geführte orthodoxe Judentum – um mit Insiderwissen Putin an die Pranger zu stellen?

Quelle

Kommentar Kulissenriss: Vielleicht aber sind diese „Enthüllungen“ (so etwas dürften Geheimdienste auf Tasche haben, um es zur rechten Zeit benutzen zu können, vermute ich) auch weitere „Munition“ gegen Rußland und als Einstimmung der Bevölkerung auf einen Krieg gedacht? Wenn man sieht, daß „der Westen“ seit etwa zwei Jahren immer mehr Kriegsgerät an den Grenzen zu Rußland stationiert, drängt sich mir dieser Gedanke förmlich auf, auch und gerade im Zusammenhang mit der seit längerer Zeit stattfindenden gegen Rußland gerichteten Schmäh- und Lügenberichtserstattung (Halbwahrheiten zählen hier zu den Lügen) der gleichgeschalteten Lügenmedien.

Ich vermute, daß neben meiner Person etwa 99% der Bevölkerung gegen einen Krieg sind. So war es bspw. vor den Weltkriegen in der Vergangenheit immer, wenn auch mit anderen Prozentzahlen. Und immer wurde die Bevölkerung durch die (seit langer Zeit durch eine unsichtbare Hand gesteuerten) Medien und passenden False-Flag Operationen davon „überzeugt“, daß nun ein Kriegseintritt unvermeidlich sei …

Wann kapieren die Schlafschafe endlich, daß sie sowas von manipuliert werden?

Flagge zeigen gegen den Krieg – wo auch immer darüber diskutiert wird! Krieg diente stets nur den Mächtigen, allerdings profitierten Banken am meisten davon … wer mehr wissen möchte, darf gern investigativ recherchieren 😉

Im Zusammenhang mit den „Enthüllungen“ stehende Artikel:

+++ Islands Opposition stellt Misstrauensantrag gegen Gunnlaugsson +++

+++ Wütende Isländer demonstrieren gegen Regierungschef +++

+++ Experte: USA wollen sich als neue größte Steueroase präsentieren +++

+++ Mehrere Tausend Deutsche nutzten Briefkastenfirmen – 28 Banken betroffen +++

+++ Mossack Fonseca geht in die Offensive: Kritiker hätten keine Ahnung vom Finanzgeschäft und würden falsche Rückschlüsse ziehen +++

Ergänzung 06.04.2016:

Lesen Sie einen weiteren Artikel von Anders, in dem die Hintergründe der investigativen Journalisten beleuchtet wird. Es wird auch darauf eingegangen, daß in den Enthüllungen kein amerikanischer Name auftaucht:

Das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten. Rockefeller/Rothschilds Waffe in ihrem Krieg gegen korrupten Putin?

(Seit 26.11.10 44 mal aufgerufen, heute 1 mal)
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